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Archiv: Alba Berlin

wknD? Interview mit Lucca Staiger

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Nationalspieler Lucca Staiger wechselte im Januar diesen Jahres von der Iowa State University nach Berlin. Bei den Albatrossen saß er in der letzten Saison hauptsächlich auf der Bank. In dieser Saison will der Shooting Guard einen Schritt nach vorne machen. Beim ersten Bundesligaauftritt der Berliner in dieser Saison erzielte Staiger in knapp 16 Minuten Einsatzzeit acht Punkte und einen Rebound. wknD hat den 22-jährigen zum Saisonauftakt seiner Mannschaft, seinen Erwartungen in dieser Saison und zur Zukunft des deutschen Basketballs befragt.

wknD: Lucca, ein klarer 82:62 Auswärtssieg zum BBL-Saisonauftakt in Bonn. Wie zufrieden bist du mit dem Spiel?

Lucca Staiger: Für das erste Spiel war das ganz okay! Trotzdem haben wir auch heute noch zu viele Fehler gemacht. Die müssen wir noch abstellen und uns noch mehr konzentrieren, um noch besser zu werden. Weiterlesen »

wknD? Interview mit Heiko Schaffartzik

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Mit durchschnittlich 10,9 Punkten, 2,3 Rebounds und 3,8 Assists ist Heiko Schaffartzik der aktuell beste deutsche Aufbauspieler der Liga. wknD hat den Nationalspieler vor dem Spiel der Braunschweiger in Bonn getroffen und mit ihm über die Phantoms Braunschweig, seine alte Basketballheimat Gießen, seine Zukunft, die Nationalmannschaft und die Quote gesprochen.

wknD: Heiko, Eure Saison gleicht bisher einer ziemlichen Berg- und Talfahrt. Am Anfang der Saison habt Ihr die ersten fünf Spiele gewonnen. Dann gab es eine Phase, in der bei Euch viel zusammen lief und Ihr kaum mehr ein Spiel gewonnen habt. Aktuell habt Ihr acht der letzten neun Spiele gewonnen. Wie sind diese Schwankungen zu erklären?

Heiko Schaffartzik: Nun,  am Anfang hatten wir eine ziemlich klare Hierarchie innerhalb der Mannschaft. Dadurch, dass wir am Anfang der Saison so oft gewonnen haben, sind wir  ein bisschen davon weg gekommen. Ich glaube, persönliche Interessen sind hier und da dann ein wenig mehr in den Vordergrund getreten. Der Wille zum Sieg und der Erfolg der Mannschaft  sind manchmal an die zweite Stelle getreten. Irgendwann haben wir den Schalter wieder umgelegt, vor allem im Training. Wir haben dann viel aggressiver und intensiver trainiert. Und dann kam Marcus Goree. Das war ganz wichtig für uns. Nicht nur weil er offensichtlich ein sehr guter Spieler ist, sondern auch weil er ein Leader ist und einen richtig guten Job macht als Schnittstelle zwischen den Deutschen und den Amerikanern. Wir sind zwar immer noch acht Amerikaner und nur vier Deutsche, aber irgendeinen Spieler braucht man, der von Seiten der Amerikaner mit trägt, das ist halt Marcus Goree und das hat uns sehr gut getan. Weiterlesen »

wknD Spieler des Monats Januar: Yassin Idbihi

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BBL-Stats (Monat Januar 2010, Phantoms Braunschweig): 14,0 pps, 6,4 rps, 1,4 aps, 0,6 sps, 0,6 bps, FG 60%, 3P 0%, FT 73%

Erfreulicherweise gab es im Monat Januar wieder viele Höchstleistungen deutscher Spieler zu bewundern. Zwei Spieler, die nicht für das All Star Game nominiert wurden, stachen besonders heraus. Zum einen der geradezu kometenhafte Aufstieg eines Eisbären. Zum anderen die extrem starken Leistungen eines Braunschweigers. Dieser bot auch die beste Leistung, die ein deutscher Spieler in einem Saisonspiel bisher ablieferte. Zudem ist er der beste Scorer und Rebounder im Januar: Nationalspieler Yassin Idbihi.

Aus individueller Sicht hätte das erste Spiel im ersten Monat des neuen Kalenderjahres kaum besser für Yassin Idbihi laufen können. Doch seine Mannschaft verlor das Spiel unglückerlicherweise knapp. Trotz starker Leistungen des Braunschweiger Power Forwards verloren die Phantoms auch die kommenden beiden Saisonspiele. Nachdem die Verletzten ins Braunschweiger Team zurückgekehrt waren und Yassin Idbihi weiter an seine blendende Form anknüpfte, konnten die Phantoms letztendlich die letzten beiden Spiele des Monats Januar für sich entscheiden. Mit einem Yassin Idbihi in Topform und einem wieder gesundeteten Kader muss mit den Braunschweigern im Kampf um die Playoffplätze nun wieder gerechnet werden. Weiterlesen »

wknD Spieler des Monats Oktober: Heiko Schaffartzik

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Während des ersten BBL-Monats haben sich einige deutsche Spieler mit starken Auftritten hervorgehoben. Einige von ihnen konnten sogar neue Karrierebestleistungen aufstellen. Doch als  bester Spieler des einzigen bisher noch ungeschlagenen Teams der Liga kommt nur ein Akteur für den wknD-Spieler des Monats in Frage: Heiko Schaffartzik!

BBL-Stats (Oktober 2009, Phantoms Braunschweig)  13,6 pps, 2,0 rps, 4,0 aps, 0,4 sps, 0,0 bps, FG 48%, 3P 50%, FT 83%

Der Saisonstart hätte für Heiko Schaffartzik in Braunschweig nicht besser sein können: Mit fünf Siegen aus fünf Spielen sind die Braunschweiger das beste Team der Liga und als einzige Mannschaft noch ohne Niederlage. Inwieweit Heiko Schaffartzik daran beteiligt war zeigen seine Statistiken.

Mit Ausnahme des deutlichen 67:82 Auswärtserfolgs in Trier – indem er früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatte – punktete Heiko Schaffartzik in jedem Spiel zweistellig. Sein bestes Spiel als Scorer hatte der 25-jährige beim knappen 75:74 Erfolg in Ludwigsburg, als er nicht nur 19 Punkte erzielte, sondern zehn Sekunden vor Spielende auch noch den spielentscheidenden Wurf im Korb versenkte. Mit 13,6 Punkten pro Spiel ist Heiko Schaffartzik hinter Michael Hicks (14,4) zweitbester Punktesammler seiner Mannschaft. Weiterlesen »

Spielerprofil Brian Wenzel (Alba Berlin)

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NBBL Stats (2008/09, Alba Berlin): 11,4 pps, 5,4 rps, 1,8 aps, 3,1 sps, 0,1 bps

Ein weiteres vielversprechendes Talent haben die Albatrosse mit Brian Wenzel im Kader. Der 18-jährige spielte in der letzten Saison für die NBBL Mannschaft Alba Berlins und konnte durchschnittlich 11,4 Punkte und 5,4 Rebounds für sich verbuchen.

In der aktuellen Spielzeit ist Brian Wenzel erstmals für den Profikader der Berliner nominiert worden. Parallel dazu spielt der Power Forward für die Regionalligamannschaft von Alba Berlin, wo er Spielpraxis sammeln soll. Weiterlesen »

Spielerprofil Sascha Schachowzew (Alba Berlin)

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Pro B Stats (2007/08, TuS Lichterfelde): 2,7 pps, 0,7 rps, 0,4 aps, 0,2 sps, 0,0 bps

Sascha Schachowzew ist, wie viele junge Talente im Kader von Alba Berlin, über den TuS Lichterfelde in den Profikader der Haupstädter gestoßen. Der 20-jährige spielte bis zur Saison 2007/08 für den Zweitligaverein. Nach dem Abstieg in die Regionalliga wurde Schachowzew von Alba Berlin unter Vertrag genommen.

Dort spielt er momentan für den Regionalligaverein der Hauptstädter, mit dem der Aufstieg in die Pro B angestrebt wird. Für Sascha Schachowzew gilt es im Team von Hendrik Rödl Leistung zu bringen, um sich für den stark besetzten Bundesligakader der Albatrosse zu empfehlen. Weiterlesen »

wknD Spielerprofile (Alba Berlin)

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Mit einer Woche Verspätung startet auch der aktuelle Pokalsieger endlich in die neue Bundesligasaison. Nach der verpassten Europaligaqualifikation wird der Meister von 2008 alles daran setzen, in diesem Jahr wieder die deutsche Meisterschaft zu gewinnen, um somit direkt für den höchsten europäischen Wettbewerb der Vereinsmannschaften qualifiziert zu sein. Doch was für eine Rolle spielen deutsche Spieler beim Hauptstadtclub in dieser Saison? wknD liefert die Antwort anhand von Spielerprofilen der deutschen Albatrosse.

Insgesamt gesehen hat sich der Kader von Alba Berlin im Vergleich zur Vorsaison nur relativ wenig verändert. Aus deutscher Sicht hat sich bei den Berlinern jedoch einiges getan. Mit Patrick Femerling und Johannes Herber trennte man sich zunächst von zwei Nationalspielern. Herbers Vertragsauflösung wurde jedoch im September rückgängig gemacht, sodass er den Berlinern nun nach seiner Rehabilitation (Kreuzbandriss im August) nun doch zur Verfügung steht. Mit Philip Zwiener konnte ein weiterer Nationalspieler gehalten werden.

Einvernehmlich getrennt hat man sich von dem Rookie of the Year der Saison 2006/07 Nicolai Simon. Das 22-jährige deutsche Talent geht nun für die Paderborn Baskets auf Korbjagd.

Neben Nationalspieler Steffen Hamann hat Alba Berlin mit den U24-Spielern Oliver Clay, Oskar Faßler, Sascha Schachowzew, Andreas Seiferth und Brian Wenzel noch fünf weitere junge deutsche Talente in der Hinterhand.