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Archiv: Quotendebatte

wknD Quotendebatte zum Saisonbeginn

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18,6% in der BBL-Hauptrunde, 18,0% in den Playoffs. Dies waren die prozentualen Werte der deutschen Spieler in der vergangenen BBL-Saison. Somit ist die Liga noch weit von ihrem Ziel von 30% deutscher Spielzeit enfernt, welches bereits zur Saison 2012/13 erreicht werden soll. Somit müsste es in der aktuellen Spielzeit zur einer Steigerung von mindestens vier Prozentpunkten kommen. wknD wird dieses Vorhaben weiterhin überprüfen und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft.

Es hat sich erneut einiges getan in der Offseason 2010 der BBL. Denn neben den zahlreichen Wechseln deutscher und ausländischer Spieler und der aus deutscher Sicht leider nicht so erfolgreichen Weltmeisterschaft, gibt es einige gravierende Regeländerungen in der BBL. Die Dreipunktelinie ist nun einen halben Meter weiter nach hinten verlegt und die Zone ist nun rechteckig. Doch aus Sicht deutscher Spieler hat sich etwas viel gravierenderes verändert: Nämlich die Quote! Denn ab sofort müssen in einem Zwölferkader fünf Spieler die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Falls die Verantwortlichen des jeweiligen Vereins weniger als zwölf Akteure melden wollen, so beläuft sich die Zahl der Inländer auf vier. Doch nicht nur aufgrund der geänderten Quotenregelung können viele deutsche Spieler positiv in die Saison 2010/11 blicken. Weiterlesen »

Einsatzzeiten deutscher U24-Spieler gestiegen

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Die Beko BBL  meldet, dass die Einsatzzeiten deutscher U24-Spieler im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen sind. In der Hauptrunde 2009/10 standen die einheimischen Nachwuchsakteure insgesamt 9.809 Minuten auf dem Parkett, 2008/09 waren es noch 5.830 Minuten. Das entspricht einer Steigerung um 68 Prozent.

Auch vom Personal her hat die Förderungsmaßnahme gefruchtet: Vor einem Jahr wurden noch 51 U24-Profis eingesetzt, diese Saison waren es bereits 64 (+25%).

Vom Ausbildungsfonds, der Mannschaften finanziell belohnt, die einheimische Talente fördern, profitierten Ulm (u.a. Robin Benzing, Per Günther), Bamberg (u.a. Tibor Pleiß, Karsten Tadda) und Paderborn (u.a. Nicolai Simon, Daniel Lieneke) am meisten. Hier die komplette Liste.

Zur neuen Saison soll das Förderungskonzept überarbeitet werden, um auch die Mannschaften aus der ProA und ProB am Fonds teilhaben zu lassen.

wknD? wird ein Jahr alt

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Wir feiern Geburstag! Am 10. Mai 2009 erblickte die Website WaskommtnachDirk? das Licht der virtuellen Welt. Seitdem sind nicht nur die Seiten über 60.000 Mal angeklickt worden, sondern wir haben auch einige Antworten auf die Frage gefunden, was nach Deutschlands bestem Basketballer aller Zeiten folgt.

In umfangreichen Interviews mit Nationalspielern, Bundestrainer Dirk Bauermann und einheimischen Bundesligaprofis haben wir die Situation des deutschen Basketballs beleuchtet, alle Akteure mit Bundesadler auf dem Personalausweis vorgestellt, die Quotendebatte diskutiert, Einsatzzeiten der Eigengewächse sekundengenau abgerechnet und vieles mehr.

Heute feiern wir Geburtstag und danken den treuen Lesern für den regen Zuspruch. Dieses Projekt ist ein Spiegel für die Situation unseres Lieblingssports. WaskommtnachDirk? wird auch weiterhin am Start bleiben, um die Perspektive auf junge Talente (Spieler wie auch Trainer) zu richten. Denn die Frage, was nach Dirk kommen wird, kann nur gemeinsam beantwortet werden. Deshalb wünschen wir uns zum Geburtstag, dass ihr die Initiative unterstützt, am besten in den Kommentaren, via Facebook oder Twitter und es all euren Freunden erzählt! Wer feiert schon gerne allein?

wknD Quotendebatte (Woche 27)

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Die Quote in der BBL ist in den letzten Wochen erneut ein wenig gesunken und liegt aktuell bei 18,4 %. Diese Entwicklung war zu erwarten, da es jetzt in die heiße Phase der Saison geht. In den Playoffs wird die Quote gegenüber der regulären Saison, wie in den letzten Jahren, vermutlich erneut geringer ausfallen. Doch wie sah das Ganze beim BBL-Pokal des vergangenen Wochenendes aus? Diese und weitere Fragen wird wknD in der dieswöchigen Ausgabe der Quotendebatte klären.

Die jungen deutschen Hoffnungsträger Tibor Pleiß und Karsten Tadda durften sich am vergangenen Sonntag über ihren ersten Titel im Trikot der Brose Baskets Bamberg freuen. Vor allen Dingen Tibor Pleiß hatte einen großen Anteil am Titelgewinn der Bamberger. Doch auch bei den anderen Pokalmannschaften des Final Four Turniers bekamen die jungen deutschen Spieler die Möglichkeit ihre Fähigkeiten unter Beweise zu stellen. Egal ob Dominik Bahiense de Mello aus Frankfurt, Philipp Schwethelm aus Bremerhaven, Robert Kulawick aus Göttingen oder die anfangs genannten Bamberger Youngster, alle Mannschaften des Turniers setzten auch bei diesen wichtigen Partien immer mindestens einen jungen deutschen Spieler für längere Zeit ein. Weiterlesen »

wknD Quotendebatte (Woche 26)

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In den letzten Tagen reiht sich ein basketballerisches Highlight an das nächste. Am kommenden Wochenende blickt ganz Basketballdeutschland nach Frankfurt, wenn es darum geht den BBL-Pokalsieger 2010 zu bestimmen. Zuvor wird beim Albert Schweitzer Turnier in Mannheim das beste U18-Team der Welt gesucht. wknD zeigt  diese Woche in der Quotendebatte auf, wie gut sich die Deutschen schlagen und warum man aufgrund der bisherigen Ergebnisse aus deutscher Sicht positiv in die Zukunft blicken kann.

Magic Johnson, Dirk Nowitzki, Tony Parker, Arvydas Sabonis, Hidayet Türkoglu und Toni Kokoc sind nur einige der klangvollen Namen, die beim Albert Schweitzer Turnier, der inoffiziellen U18-Weltmeisterschaft in Mannheim, schon früh in ihrer Karriere ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten. Wenig überraschend ist der Fakt, dass die USA bisher Rekordsieger des im Zweijahresrhythmus stattfindenden Turniers sind. Die besten Ergebnisse deutscher Mannschaften waren zwei dritte Plätze in den Jahren 1958 und 1983. Einen Turniersieg der Heimmannschaft hat es somit in der langjährigen Geschichte dieses Turniers bislang noch nicht gegeben. Bei der gerade stattfindenden 25. Auflage des Albert Schweitzer Turniers könnte sich das in den nächsten Tagen womöglich ändern. Weiterlesen »

wknD Quotendebatte (Woche 25)

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Im deutschen Basketball hat sich seit dem letzten Sommer einiges getan. Vieles hat sich zum Positiven entwickelt und man konnte schon im letzen September beobachten, dass es um den deutschen Basketball auch nach Nowitzki nicht so schlecht steht, wie von vielen Experten vermutet wurde. wknD zeigt in dieser Woche in der Quotendebatte auf, dass sich Basketball in Deutschland in eine sehr positive Richtung entwickelt hat, es aber gleichzeitig noch viel zu tun gibt, wenn man sich Europas Basketballelitenationen nähern will.

Knapp zwei Minuten vor Ende des zweiten Spiels der jungen deutschen Mannschaft bei der Europameisterschaft 2009 steht das Spiel auf Messers schneide. Über weite Strecken der Partie hatte die deutsche Mannschaft gegen den damaligen amtierenden Europameister Russland dominiert. Doch nach einem Lauf im vierten Viertel waren die Russen bis auf einen Punkt heran gekommen, ehe Heiko Schaffartzik und Robin Benzing das Spiel mit zwei Dreipunktewürfen für Deutschland entschieden.”Bei der EM war für mich persönlich natürlich das Spiel gegen Russland das Highlight, als ich in der entscheidenden Phase den Dreier getroffen habe und wir dann den Sieg geholt haben.” Doch nicht nur für Robin Benzing war dieses Spiel ein Highlight. Nachdem sich die Bauermann-Truppe bereits im ersten Vorrundenspiel gegen Frankreich achtbar aus der Affäre gezogen hatte,  konnte die Basketballwelt spätestens jetzt sehen, dass Basketball in Deutschland mehr ist als Dirk Nowitzki. Weiterlesen »

wknD Quotenbedatte (Woche 24)

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Mit der BG Göttingen und Alba Berlin stehen in dieser Saison gleich zwei deutsche Mannschaften unter den letzten acht Teams ihrer jeweiligen Europokalwettbewerbe. Inwieweit deutsche Spieler in diesen wichtigen Partien der vergangenen Tage eingebunden waren, soll in der heutigen Ausgabe der Quotendebatte diskutiert werden.

Es steht 72:67. Kurz vor Schluss der ersten Viertelfinalbegegnung in der Eurochallenge der BG Göttingen gegen den serbischen Vertreter BG FMP Belgrad steht das Spiel auf Messers Schneide. 15 Sekunden vor Schluss trifft Robert Kulawick den entscheidenden Dreipunktewurf - zum aus Göttinger Sicht beruhigenden 75:67 Vorsprung - und macht somit den Göttinger Sieg perfekt. Dass ein deutscher Spieler in so einer entscheidenden Phase noch auf dem Feld steht und dann auch noch einen so wichtigen Korb erzielt, hat bei den meisten BBL-Mannschaften der Liga immer noch Seltenheitswert. Auch bei schwachen Leistungen der meist amerikanischen Leistungsträger werden die deutschen Spieler in wichtigen Spielen nicht berücksichtigt, wie es gestern beim Spiel von Alba Berlin in Jerusalem beobachtet werden konnte. Weiterlesen »