Die Finalserie um die deutsche Meisterschaft zwischen den Brose Baskets Bamberg und Alba Berlin hätte kaum spannender sein können. Insgesamt kamen im Finale zehn deutsche Spieler zum Einsatz. Eine größere Rolle spielten allerdings nur drei einheimische Akteure, von denen nur einer am Ende jubeln durfte: Der wknD Spieler der Finalserie!
3. Yassin Idbihi (Alba Berlin): 7,0 pps, 4,6 rps, 1,0 aps, 0,4 sps, 0,2 bps, FG 42%, 3P 0%, FT 64%
Yassin Idbihi war mit 13,2 Punkten und 6,2 Rebounds bei einer beeindruckenden Quote von 80% aus dem Feld der überragende Mann der Halbfinalserie gegen Frankfurt. Über die gesamten Playoffs gesehen war er mit 9,4 Punkten und 5,1 Rebounds Berlins bester Mann. Doch im Finale konnte er seine Form nicht beibehalten. Seine Werte sanken auf 7,0 Punkte und 4,6 Rebounds pro Partie. Dennoch zeigte er, dass er in wichtigen Situationen zur Stelle ist. So hatte er mit 13 Punkten, sechs Rebounds und drei Assists in Spiel vier und acht Punkten und sechs Rebounds in Spiel fünf seine besten Auftritte. Unglückerlichweise reichte es für Alba Berlin trotzdem nicht ganz zur Meisterschaft. Da sich Idbihi im Sommer eine Auszeit von der Nationalmannschaft nimmt, werden ihn seine Fans erst im Oktober wieder in Aktion bewundern können. Nach dem Halbfinalaus im letzten Jahr und der knappen Finalniederlage in diesem Jahr, gelingt es Idbihi ja womöglich in der nächsten Saison die Bamberger zu besiegen und den Titel zu feiern. Weiterlesen »
Der stärkste Spieler der Halbfinalserien war ein deutscher Albatross. Doch wer konnte sonst noch auf sich aufmerksam machen? Und welche Deutschen sind in den Finalspielen noch mit von der Partie? Die wknD-Liste der besten deutschen Spieler der BBL-Halbfinalserien:
5. Marius Nolte (Frankfurt Skyliners): 4,6 pps, 3,8 rps, 0,2 aps, 0,4 sps, 0,0 bps, FG 63%, 3P 0%, FT 72%
In den vielen Schwächephasen, die die Frankfurter in der Halbfinalserie offenbarten, war es immer wieder Marius Nolte, der versuchte die Skyliners durch seine Energie zurück ins Spiel zu bringen. So wurde er mit zehn Punkten zum Topscorer seiner Mannschaft in Spiel drei. In der Verteidigung hatte er es jedoch oft schwer. So gelang es ihm und seinen Teamkollegen nur selten Allen (FG 59%), Idbihi (80%) und Raduljica (69%) zu Fehlwürfen zu zwingen. Durch seinen Einsatz zeigte er in den fünf Halbfinalpartien jedoch erneut, dass er ein Gewinn für jedes Team der BBL ist. Weiterlesen »
Robin Benzing, Per Günther, Philip Zwiener, Maik Zirbes, Tim Ohlbrecht und Johannes Herber sind nur einige der besten deutschen Spieler, die in den Playoffs nicht mehr mit von der Partie sind. Dennoch sind noch immer viele starke deutsche Spieler im Einsatz. Einige von ihnen konnten ihre Leistungen nochmals steigern. Die wknD Liste der besten deutschen Spieler nach der ersten Playoffrunde.
10. Maksym Shtein (Eisbären Bremerhaven): 4,3 pps, 3,3 rps, 0,3 aps, 0,0 sps, 0,3 bps, FG 60%, 3P 0%, FT 25%
Mit 3,4 Punkten und 2,0 Rebounds spielte Maksym Shtein in der regulären Saison keine so große Rolle wie noch in Trier (5,9 pps, 3,6 rps). Diese war bei den Eisbären aber auch eine andere als in der Moselstadt. In den Playoffs steigerte er seine Leistungen im Eisbärentrikot erheblich, zumindest in den Auswärtsspielen. Denn im ersten Spiel war Shtein mit zehn Punkten und drei Rebounds und im dritten mit drei Punkten und sieben Rebounds ein Faktor für die Bremerhavener. Vor heimischem Publikum konnte er sich in fünf Minuten kaum auszeichnen. Ob Maksym Shtein auch in der nächsten Saison für die Eisbären aufläuft ist noch nicht klar, da sein Vertrag zum Saisonende ausläuft. Weiterlesen »
Anders als im vergangenen Jahr sind in diesem Jahr zwei deutsche Spieler ein entscheidender Faktor bei der Vergabe der Meisterschaft gewesen. Zwei Spieler aus verschiedenden Basketballgenerationen. Der eine ist 33 Jahre alt und hätte seine Karriere in diesem Jahr um einen Titel erweitern könnnen. Der andere ist 20 Jahre alt und der große Hoffnungsträger der deutschen Nationalmannschaft auf der Centerposition. Am Ende triumphierte die Jugend über die Erfahrung. Die wknD Rankings zum besten deutschen Spieler der Finalserie:
2. Pascal Roller (Frankfurt Skyliners):7,2 pps, 2,4 rps, 2,2 aps, 0,4 sps, 0,1 bps, FG 39%, 3P 42%, FT 91%
Pascal Roller gab alles für seine Mannschaft um sie, nach großen Rückständen, doch noch zum Titel zu führen. Am Ende wurde er zum tragischen Helden. Nachdem die Bamberger lange Zeit zweistellig geführt hatten, lief Pascal Roller am Ende des vierten Viertels nochmals heiß und erzielte in den letzten zwei Minuten neun Punkte. Beim Spielstand von 69:71 ging er für die Frankfurter an die Linie und traf den ersten. Vor dem zweiten Freiwurf hatte er alle seiner 15 Versuche in den Playoffs - inklusive zehn in der Finalserie – verwertet. Den so wichtigen zweiten Freiwurf verfehlte Roller und musste so zusehen wie die Bamberger sich kurze Zeit später zum Meister krönten. Insgesamt kam Roller auf 20 Punkte, fünf Rebouds und fünf Assists und machte in diesem so wichtigen Spiel seine beste Partie der Saison 2009/10. Weiterlesen »
Auch im Finale geben sich die Frankfurt Skyliners bis zuletzt nicht geschlagen. Pascal Roller hatte einmal mehr großen Anteil daran. Auch Tibor Pleiß machte wieder einen hervorragenden Eindruck. Die anderen deutschen Spieler bekamen entweder keine oder so wenig Einsatzzeit, dass sie nicht entscheidend ins Spielgeschehen eingreifen konnten. Die wknD Liste der besten deutschen Spieler der Finalserie:
2. Pascal Roller (Frankfurt Skyliners): 6,2 pps, 2,2 rps, 2,0 aps, 0,5 sps, 0,1 bps, FG 37%, 3P 39%, FT 100%
In Spiel vier machte Pascal Roller eines der wichtigsten Plays des gesamten Spiels. Nachdem die Frankfurter zum Ende des dritten Viertels bereits mit 14 Punkten führten, kamen die Bamberger nach einem 14-2 Lauf im vierten Viertel nochmals auf zwei Punkte heran, ehe Roller einen wichtigen Jumper über die ausgestreckten Arme von Tibor Pleiß traf, der den Lauf der Bamberger im vierten Viertel unterbrach und somit den Weg für den Frankfurter Sieg ebnete. Mit fünf Punkten, vier Rebounds und sechs Assist bot Roller auch insgesamt ein gutes Spiel. Weiterlesen »
Das dritte Finalspiel wurde bereits im ersten Viertel entschieden und kaum einer hat es gesehen. Tibor Pleiß hatte großen Anteil daran, dass die Bamberger in den ersten zehn Minuten so dominierend auftraten. Karsten Tadda spielte hingegen ein gutes Schlussviertel. Von den Deutschen bei den Frankfurtern war hingegen kaum etwas zu sehen. Die wknD-Liste der besten deutschen Spieler der Finalserie nach dem dritten Spiel:
3. Karsten Tadda (Brose Baskets Bamberg): 1,0 pps, 0,4 rps, 0,3 aps, 0,4 sps, 0,0 bps, FG 50%, 3P 40%, FT 50%
Karsten Tadda bekam im dritten Finalspiel mit Abstand die meiste Spielzeit in den Playoffs. Die Zeit nutzte der junge Guard und erzielte insgesamt acht Punkte und einen Rebound. Zwar wurde Tadda bevorzugt in der Schlussphase eingesetzt, als das Spiel schon längst entschieden war, aber dennoch zeigte er sein Potential und empfahl sich somit für einen längeren Einsatz im vierten Finalspiel, welches am kommenden Dienstag stattfindet. Weiterlesen »
Auf Seiten der Frankfurter war Pascal Roller im gestrigen Finalspiel klar der beste Mann seiner Mannschaft. Die anderen deutschen Spieler dieser Finalserie blieben im zweiten Spiel allerdings unter ihren Möglichkeiten, was unter anderem daran lag, dass sie weniger Einsatzzeit bekamen als gewöhnlich. Die wknD-Rankings der besten deutschen Spieler der BBL-Finalserie:
3. Dominik Bahiense de Mello (Frankfurt Skyliners): 3,3 pps, 1,4 rps, 1,2 aps, 0,6 sps, 0,0 bps, FG 43%, 3P 28%, FT 63%
Wie bereits im ersten Finalspiel wurde Dominik Bahiense de Mello auch im zweiten Spiel nur relativ kurz eingesetzt. In lediglich neun Minuten Spielzeit gelangen ihm immerhin ein Punkt, zwei Rebounds und zwei Assists. Um entscheidend an einer möglichen Wende ihm Spiel beteiligt zu sein stand er hingegen nicht lange genug auf dem Feld. So musste er größtenteils von der Bank aus zuschauen wie seine Frankfurter das Spiel mit 68:77 verloren. Nach der insgesamt mäßigen Vorstellung seiner Mannschaft bekommt Dominik Bahiense de Mello am kommenden Sonntag im dritten Finalspiel womöglich länger die Chance auf dem Feld etwas zu bewegen. Weiterlesen »