Die Brose Baskets Bamberg sind der neue Kooperationspartner der SG Köln 99ers. Dies verkündete der sportliche Leiter der Köln 99ers Platon Papadopoulos nach dem JBBL-Spiel der Köln 99ers gegen IBBA Berlin (Highlights davon auf Basketball-Camps-USA.de) im Interview mit waskommtnachDirk.de. Zustande gekommen ist die Kooperation durch eine Initiative des ehemaligen Kölner Sportdirektors Stephan Baeck. Die offizielle Bekanntgabe der Zusammenarbeit findet beim heutigen Playoffspiel der Brose Baskets Bamberg statt.
Durch die Kooperation, die Abendzeitung München hatte bereits am Freitag darüber berichtet, soll für die Nachwuchsbasketballer aus Köln eine Perspektive geschaffen werden. Gleichzeitig entsteht dadurch eine Erweiterung des Nachwuchsbereichs für die Brose Baskets Bamberg. Papadopoulos sieht in der Zusammenarbeit Vorteile für alle Beteiligten: „Nach dem Wegfall der Profis sehen wir uns als Ausbildungsverein. In jeder Ausbildung muss es danach auch eine Perspektive geben.“ Man könne die Talente nun an einen gut strukturierten Profiverein weitergeben und sicher sein, dass diese Talente in guten Händen sind. „So kann jeder von dem anderen profitieren. Das macht beide Seiten sehr glücklich.“ Weiterlesen »
Die BBL-Saison 2010/11 ist zu Ende und hat gezeigt, dass der deutsche Basketball eine Menge Potential hat. Sechs der besten zehn deutschen Spieler sind jünger als 23 Jahre. Die meisten von ihnen konnten ihre Leistungen in dieser Spielzeit nochmals steigern. Die wknD-Liste der besten deutschen Spieler nach der BBL-Hauptrunde 2010/11:
10. Guido Grünheid (MBC): 7,3 pps, 4,5 rps, 1,1 aps, 0,7 sps, 0,3 bps, FG 46%, 3P 23%, FT 45%
In seinem zweiten Jahr spielte Guido Grünheid eine weitere ordentliche Saison für die Wölfe. Die Leistungen des 28-jährigen fielen im Vergleich zur Saison 2009/10 allerdings in nahezu allen Kategorien geringfügig ab. Seinen Karrierebestwert von 8,6 Punkten pro Partie konnte er also nicht bestätigen. Da viele seiner Teamkollegen in dieser Saison nicht zur Höchstform auflaufen konnten, steht der MBC nun als Absteiger fest. Grünheid gehört jedoch nach wie vor zu den besten deutschen Spielern der BBL. So sollten sich demnächst einige BBL-Teams für ihn interessieren, da sein Vertrag zum Saisonende ausläuft. Weiterlesen »
BBL Stats (Monat April, Eisbären Bremerhaven): 12,6 pps, 7,2, rps, 2,0 aps, 0,8 sps, 0,2 bps, FG 51%, 3P 48%, FT 75%
Als es entscheidend wurde, war Philipp Schwethelm da. Im letzten und wichtigsten Saisonspiel überzeugte der 21-jährige als Topscorer und besiegelte so den Playoffeinzug. Doch auch in den vier weiteren Spielen zeigte er seine Klasse. Gleich drei Mal verbesserte er dabei seine Karrierebestwerte.
Zwei davon setzte er auch direkt am Anfang des Monats, als die Eisbären mit zwei Siegen gegen Göttingen und Oldenburg ihre Playoffambitionen unterstrichen. Auf diese starken Leistungen folgten allerdings zwei enttäuschende Niederlagen gegen Berlin und Tübingen. Im letzen Saisonspiel in Ulm wurde er dann der Garant für die Playoffteilnahme der Eisbären. Weiterlesen »
Ein junger Bamberger holte am vergangenen Wochenende erneut ein Double Doulbe und ist nun wieder Spitzenreiter der wknD-Liste. Ein junger Ulmer fiel mit extremen Leistungsschwankungen auf, ein junger Eisbär erneut durch Karrierebestwert und ein Trierer durch seine Genesung. Die besten deutschen Spieler der BBL nach der 27. Saisonwoche:
10. (Top 11-20) Yassin Idbihi (Alba Berlin): 6,2 pps, 3,0 rps, 0,4 aps, 0,2 sps, 0,3 bps, FG 60%, 3P 0%, FT 69%
Die Formkurve des Yassin Idbihi zeigt weiter steil nach oben. Denn in beiden Berliner Spielen der letzten Tage punktete Yassin zweistellig. Unglückerlicherweise konnten die Albatrosse jedoch nur eines dieser zwei Spiele gewinnen, sodass sie sich mit dem dritten Tabellenplatz begnügen müssen. Bei der deutlichen Niederlage in Göttingen kam Idbihi insgesamt auf elf Punkte, zwei Rebounds und zwei Assists. In Bremerhaven machte er dann mit 15 Punkten, fünf Rebounds und drei Assists sein bestes Saisonspiel. Die Playoffs kommen für Idbihi also zur richtigen Zeit. Vorher steht allerdings noch das Saisonfinale gegen die Walter Tigers Tübingen an. Weiterlesen »
Seitdem Tibor Pleiß in Bamberg ist, geht es für ihn steil bergauf: Zwei Pokalsiege, zwei Mal bester Nachwuchsspieler und womöglich bald auch schon zum zweiten Mal Meister. wknD sprach mit ihm über die aktuelle Form der Bamberger, seine basketballerische Zukunft, die NBA und die Nationalmannschaft.
wknD: Tibor, ihr habt in den letzten Wochen viele Spiele gegen starke Gegner wie Berlin, Quakenbrück und Braunschweig knapp gewonnen und euch so den Top Seed für die Playoffs und den BBL-Pokal gesichert. Was bedeutet das für euch für die Playoffs?
Tibor Pleiß: Sehr viel! Dass wir in der letzten Woche den Pokal geholt haben hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Die letzten Spiele waren wirklich sehr knapp. Dadurch haben wir gemerkt, dass wir in den nächsten Wochen noch mehr Gas geben müssen um unsere Ziele zu erreichen. Weiterlesen »
Ein junger Bamberger und ein Trierer konnten sich in dieser Woche über individuelle Auszeichnungen freuen. Über die beste Leistung des vergangenen Wochenendes durfte ein junger Eisbär jubeln. Die wknD Liste der besten deutschen Spieler der BBL nach der 26. Saisonwoche:
10. (Top 11-20) Yassin Idbihi (Alba Berlin): 5,7 pps, 3,0 rps, 0,3 aps, 0,1 sps, 0,3 bps, FG 58%, 3P 0%, FT 68%
Von den letzten neun Partien konnte Alba Berlin acht (Bamberg) gewinnen. Einen erheblichen Anteil daran hatte Yassin Idbihi, der in vier dieser Spiele zweistellig punktete. So auch beim deutlichen Auswärtserfolg in Quakenbrück, als am Ende elf Punkte und fünf Rebounds auf seinem Konto standen. Beim jüngsten Heimerfolg über Gießen lieferte er mit neun Punkten und acht Rebounds ebenfalls ein starkes Spiel ab. Gelingt ihm dies auch beim heutigen Spiel in Göttingen? Weiterlesen »
BBL Stats (Monat März, Brose Baskets Bamberg): 7,8 pps, 7,3, rps, 0,5 aps, 0,3 sps, 1,3 bps, FG 44%, 3P 0%, FT 58%
Viele der besten deutschen Spieler der BBL blieben im März unter ihren Durchschnittswerten. Auch Tibor Pleiß spielte keinen herausragenden Monat, blieb jedoch auf hohem Niveau konstant. Mit durchschnittlich 7,8 Punkten war er zwar nur viertbester deutscher Scorer, doch mit 7,3 Rebounds und 1,3 Blocks pro Partie mit Abstand der beste deutsche Rebounder und Shotblocker der letzten Wochen.
Dennoch musste Tibor Pleiß direkt am Anfang des Monats einen Rückschlag hinnehmen. Denn in Göttingen setzte es die zweite Saisonniederlage für seine Bamberger. Die nächsten beiden Spiele gewannen Pleiß und Co. dann souverän, ehe es beim Kräftemessen in Berlin am Ende ganz eng wurde. Dank seiner Nervenstärke reichte es auch dort für den Sieg. Weiterlesen »