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wknD Spieler des Monats April: Philipp Schwethelm

BBL Stats (Monat April, Eisbären Bremerhaven): 12,6 pps, 7,2, rps, 2,0 aps, 0,8 sps, 0,2 bps, FG 51%, 3P 48%, FT 75%

Als es entscheidend wurde, war Philipp Schwethelm da. Im letzten und wichtigsten Saisonspiel überzeugte der 21-jährige als Topscorer und besiegelte so den Playoffeinzug. Doch auch in den vier weiteren Spielen zeigte er seine Klasse. Gleich drei Mal verbesserte er dabei seine Karrierebestwerte.

Zwei davon setzte er auch direkt am Anfang des Monats, als die Eisbären mit zwei Siegen gegen Göttingen und Oldenburg ihre Playoffambitionen unterstrichen. Auf diese starken Leistungen folgten allerdings zwei enttäuschende Niederlagen gegen Berlin und Tübingen. Im letzen Saisonspiel in Ulm wurde er dann der Garant für die Playoffteilnahme der Eisbären.

Mit 21 Punkten, zwei Rebounds und vier Assists lieferte Schwethelm beim 100:92 Sieg zum richtigen Zeitpunkt eines seiner besten Saisonspiele ab. Zudem schrammte er nur knapp an einer erneuten Bestmarke vorbei. Diese stellte der Flügelspieler beim 83:71 Auswärtssieg in Oldenburg auf, als ihm 22 Punkte und neun Rebounds gelangen. Das erste Double Double seiner Karriere markierte er zwei Tage vorher: Beim 75:62 Heimsieg über die BG Göttingen standen am Ende 17 Punkte und elf Rebounds auf seinem Konto. Jene elf Rebounds bedeuteten zu diesem Zeitpunkt auch eine neue Karrierebestleistung. Diese brach er bei der 71:80 Niederlage in Tübingen, als er insgesamt auf 13 Rebounds kam. In der Offensive enttäuschte er in diesem Spiel allerdings, da ihm nur zwei Punkten gelangen. Im letzten Heimspiel der Saison (83:100) hatte Schwethelm mit 13 Punkten und drei Assits gegen Alba Berlin seinen unauffälligsten Auftritt.

Auch wenn er nur zweibester Scorer und Rebounder wurde, war Schwethelm mit durchschnittlich 12,6 Punkten, 7,2 Rebounds und 2,0 Assists insgesamt gesehen der beste deutsche Spieler der letzten Wochen. Bester Scorer wurde erneut Robin Benzing. Mit 13,0 Punkten und 4,8 Rebounds spielte er keinen schlechten Monat, doch seine Wurfquote (35%) lies zu wünschen übrig. Zudem gewannen die Ulmer in diesem Zeitraum kein Spiel. Und dies obwohl auch sein Teamkollege Per Günther mit 11,3 Punkten und 4,0 Assists pro Partie ordentliche Werte verbuchte. Der einzige weitere Spieler, der im April eine zweistellige Punktausbeute verbuchte, war Yassin Idbihi. Der Albatross kam auf Durchschnittswerte von 11,3 Punkten und 5,0 Rebounds. Bester Rebounder im letzten Saisonmonat wurde erneut Tibor Pleiß mit 8,0. Zusätzlich gelangen dem jungen Center 9,8 Punkte. Maik Zirbes und Tim Ohlbrecht waren in den letzten Wochen mit durchschnittlich 6,2 Rebounds zu Stelle. Auch im Scoring waren Zirbes (9,0) und Ohlbrecht (9,2) auf Augenhöhe.

Auf Augenhöhe von Philipp Schwethelm war allerdings im April kein anderer deutscher Spieler. Neben starken Durchschnittswerten von 12,6 Punkten, 7,2 Rebounds und 2,0 Assists überzeugte er auch durch seine Trefferquote aus dem Feld (51%) und von der Dreipunktelinie (48%). Schwethelm scheint also zur reichten Zeit in Topform zu sein. Die Hürde ist in den Playoffs allerdings eine sehr hohe! Mit einem Philipp Schwethelm in Topform gelingt es den Eisbären aber womöglich doch die Bamberger ein wenig ins Straucheln zu bringen.

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