RSS Feed

Spielzeitenentwicklung: Deutsche Spieler bei Ulm

Spielzeitentwicklung deutscher Spieler in den Playoffs. Ein Zwischenfazit:
ratiopharm Ulm

Aus deutscher Sicht scheint ein genauer Blick auf die Entwicklung der Spielzeiten in Ulm während der Playoffs besonders interessant, da diese mit Per Günther und Sebastian Betz zwei U24-Spieler im Kader haben die in der regulären Saison regelmäßig Spielzeit bekamen. Diese Tatsache spiegelte sich auch im U24-Ausbildungsfond der Liga wider, wo Ulm ingesamt den zweiten, unter den Playoffteams sogar den ersten Platz einnimmt.

Auch der 23-jährige Sebastian Betz und der 21-jährige Per Günther haben, wie so viele deutsche Bundesligaspieler in den Playoffs,  eine  Reduzierung ihrer Spielzeit hinnehmen müssen. Besonders die Statistiken Günthers haben unter der fast vierminütigen Herabsetzung seiner Einsatzzeit auf 11:17 Minuten gelitten. Während der Aufbauspieler in der regulären Saison noch 4,7 Punkte und 1,6 Assists im Schnitt verbuchen konnte, so sind es in den drei Viertelfinalpartien gegen Bonn nur noch 3,0 Punkte und 0,0 Assists pro Partie. Sebastian Betz konnte hingegen im Vergleich zur regulären Saison mit durchschnittlich 5,0 Punkten und 1,0 Rebounds und 0,3 Assists ähnliche Werte in den Playoffs produzieren. Seine Einsatzzeit ging allerdings um nur etwas eine Minute auf 9:42 zurück.

Auf den Spielberichtsbögen der Ulmer Mannschaft befinden sich neben Günther und Betz noch die deutschen Spieler Emeka Obinna Errege und Michael Schröder. Der 24-jährige Schröder, der in 26 Ligaeinsätzen durchschnittlich  auf 5:48 Minuten Einsatzzeit kam, ist in einem Spiel der Serie für 20 Sekunden eingesetzt worden, Errege wurde überhaupt nicht berücksichtigt.

Die Spielzeiten der deutscher Spieler in Ulm sind während der Playoffs, wie in allen anderen Bundesligavereinen mit  Ausnahme von Göttingen, gesunken. Allerdings sind die Spielzeiten der beiden U24-Spieler Per Günther und Sebastian Betz im Vergleich zu anderen Spielern nicht so stark gesunken, sodass die Ulmer Talente ihre Leistungen in den Playoffs weitestgehend bestätigen konnten.  Es bleibt zu hoffen, dass die Spielzeiten der jungen deutschen Spieler in Ulm in der nächsten Saison konstant bleiben oder noch ausgeweitet werden. Vielleicht reicht es ja dann auch dazu ein Playoffspiel oder sogar eine Playoffserie zu gewinnen.

Kommentieren

Deine Email-Adresse wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Pflichtfelder sind markiert *

*
*