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wknD Spieler der Saison 2010/11 (Woche 11)

Beim Duell der beiden besten deutschen Spieler setzte sich heute der Bamberger gegen den Trierer durch. Der beste deutsche Scorer des Spieltages kam einmal mehr aus Ulm und ein Ludwigsburger wurde vom Fieber gestoppt. Die wknD-Liste der besten deutschen BBL-Spieler nach der elften Saisonwoche:

10. (Top 11-20) Maik Zirbes (TBB Trier): 5,9 pps, 4,4 rps, 0,2 aps, 0,4 sps, 0,8 bps, FG 57%, 3P 0%, FT 74%

Beim heutigen Duell der beiden besten deutschen Spieler der BBL wurde weder Philip Zwiener noch Tibor Pleiß der Topscorer der Partie. Denn mit 13 Punkten setzte sich Maik Zirbes diese Krone auf. Zusätzlich kam der junge Center noch auf fünf Rebounds und zwei Blocks. Unglückerlicherweise verlor sein Team das Duell gegen die Bamberger mit 56:69. Zirbes Leistungskurve zeigt hingegen weiterhin steil nach oben. Ob sich dieser Trend fortsetzt klärt sich im kommenden Auswärtsspiel am Samstag in Frankfurt.

9. (10) Guido Grünheid (MBC): 7,8 pps, 4,1 rps, 0,9 aps, 0,6 sps, 0,2 bps, FG 43%, 3P 20%, FT 50%

Für den MBC setzte es in den letzten zwei Wochen jeweils deutliche Niederlagen gegen die beiden Finalisten des Vorjahres. Guido Grünheid fand in beiden Partien nicht zu seiner Form. Beim Heimspiel gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig war dies anders. Mit neun Punkten und vier Rebounds bot er eine solide Vorstellung. Doch für einen Sieg reichte es dennoch nicht. Der MBC verlor auch das vierte Spiel in Serie mit 84:91. Um diesen Negativtrend zu stoppen, müssen die Wölfe am kommenden Samstag in Quakenbrück gewinnen.

8. (6) Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg): 7,4 pps, 4,1 rps, 0,6 aps, 0,7 sps, 0,1 bps, FG 50%, 3P 0%, FT 79%

Johannes Lischka konnte mit den Ludwigsburgern nach dem 89:75 Triumph über ratiopharm Ulm bereits den vierten Sieg in Folge feiern. Aufgrund einer fiebrigen Erkrankung  wurde Lischka allerdings lediglich sieben Minuten aufs Parkett geschickt und blieb dabei ohne Punkte. Dies wird am nächsten Sonntag vermutlich wieder anders sein, wenn die Lischka und die Ludwigsburger in Düsseldorf versuchen ihr fünftes Spiel in Serie zu gewinnen.

7. (8) Adam Waleskowski (BG Göttingen): 10,1 pps, 3,8 rps, 0,3 aps, 0,2 sps, 0,2 bps, FG 54%, 3P 18%, FT 81%

Nachdem Adam Waleskowski beim knappen 85:82 Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven sechs Punkte und ein Rebound erzielt hat, liegt sein Punkteschnitt mit 10,1 nur noch knapp über der 10 Punkte-Marke. Falls ihm im kommenden Heimspiel gegen die Walter Tigers Tübingen  nicht wieder ein Spiel mit zweistelliger Punktausbeute gelingt- zum ersten Mal seit sechs Spielen – wird er wohl erstmalig in dieser Saison keinen zweistelligen Punkteschnitt mehr aufzuweisen haben.

6. (7) Dominik Bahiense de Mello (Frankfurt Skyliners): 8,4 pps, 1,9 rps, 1,2 aps, 0,5 sps, 0,0 bps, FG 52%, 3P 49%, FT 75%

Dominik Bahiense de Mello ist derzeit in bestechender Form. So punktete er beim knappen 90:85 Auswärtserfolg über Phoenix Hagen bereits zum dritten Mal in Serie zweistellig. Insgesamt kam der Guard auf 11 Punkte, zwei Rebounds und einen Steal. Ob es Bahiense de Mello gelingt diese Serie weiter auszubauen, klärt sich am kommenden Wochenende, wenn TBB Trier in Frankfurt gastiert.

5. (5) Robin Benzing (ratiopharm Ulm): 13,5 pps, 3,9 rps, 0,7 aps, 0,4 sps, 0,8 bps FG 37%, 3P 29%, FT 73%

Nach fünf Spielen in Serie in denen Robin Benzing nicht 50% oder mehr aus dem Feld geworfen hat, gelang ihm dieses Kunststück im Spiel gegen die Ludwigsburger wieder. Mit insgesamt 18 Punkten und sechs Rebounds machte er ein starkes Spiel. Doch den 23:0 Zwischenspurt der Ludwigsburger konnte auch er nicht unterbrechen, sodass die Ulmer am Ende mit 75:89 das Nachsehen hatten. Um sich von den Abstiegsrängen fern zu halten brauchen die Ulmer am kommenden Sonntag wieder ein solch starkes Spiel von Robin Benzing, wenn die Aufsteiger als Bayreuth in Ulm zu Gast sind.

4. (4) Per Günther (ratiopharm Ulm): 13,0  pps, 0,8 rps, 2,9 aps, 1,2 sps, 0,0 bps, FG 46%, 3P 32%, FT 87%

Bereits zum fünften Mal in dieser Saison wurde Per Günther zum Topscorer seiner Mannschaft. Der junge Aufbauspieler kam insgesamt auf 18 Punkte und einen Assist. Seine Mannschaft verlor das Aufeinandertreffen mit den Ludwigsburgern dennoch mit 75:89. Um nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder einen Sieg feiern zu können wird Per Günther seine Scorerqualitäten vor heimischem Publikum am kommenden Samstag gegen Bayreuth wohl erneut unter Beweis stellen müssen.

3. (3) Philipp Schwethelm (Eisbären Bremerhaven): 8,8 pps, 4,1 rps, 2,3 aps, 0,8 sps, 0,1 bps, FG 48%, 3P 52%, FT 76%

Nachdem Philipp Schwethelm in der letzten Woche eine eher schwache Leistung bot und die Eisbären dennoch gewannnen, lief es an diesem Wochenende genau umgekehrt. Mit zwölf Punkten, vier Rebounds, drei Assists und einem Steal machte Schwethelm in Göttingen ein starkes Spiel, konnte die knappe 82:85 Niederlage jedoch nicht verhindern. Womöglich können die Eisbären das nächste Heimspiel gegen die EWE Basekts Oldenburg am kommenden Sonntag wieder gewinnen, auch wenn Philipp Schwethelm ein gutes Spiel macht.

2. (1) Philip Zwiener (TBB Trier): 14,6 pps, 5,9 rps, 1,1 aps, 0,3 sps, 0,1 bps, FG 53%, 3P 35%, FT 68%

Gegen den Titelträger aus Bamberg konnte sich Philip Zwiener nicht wie gewohnt entfalten. So gelangen dem besten deutschen Scorer der Liga lediglich fünf Punkte (Saisonnegativwert). Zudem holte er sich allerdings noch fünf Rebounds, verteilte drei Assists und stahl dem Gegner einmal den Ball. Doch ohne eine starke Leistung von Zwiener als Punktesammler war es den Trierern nicht möglich die Bamberger zu bezwingen. So verloren die Moselstädter mit 56:69. Um mit einer positiven Bilanz in die Weihnachtsfeiertage zu gehen, müssen Philip Zwiener und Co. am nächsten Samstag in Frankfurt als Sieger vom Parkett gehen.

1. (1) Tibor Pleiß (Brose Baskets Bamberg): 8,3 pps, 7,3 rps, 0,6 aps, 0,4 sps, 2,2 bps, FG 50%, 3P 25%, FT 76%

Das direkte Duell der beiden besten deutschen Spieler entschied Tibor Pleiß heute aus mehreren Gründen für sich. Mit elf Punkten, zwölf Rebounds und jeweils einem Assist, Steal und Block hatte er gegenüber Philip Zwiener mit Ausnahme der Assists in allen Kategorien die Nase vorn. Zudem konnte er sein erstes Double Double der Saison verbuchen, das Spiel mit seiner Mannschaft mit 69:56 gewinnen und somit weiterhin ungeschlagen bleiben. Um mit seiner Mannschaft die weiße Weste in der Liga zu wahren, muss mit Alba Berlin am kommenden Samstag vor heimischem Publikum allerdings ein schwerer Brocken aus dem Weg geräumt werden.  

Top 11-20 (alphabetische Reihenfolge): Oskar Faßler (TBB Trier), Patrick Femerling (Alba Berlin), Johannes Herber (Walter Tigers Tübingen), Alex King (Telekom Baskets Bonn), Bernd Kruel (Phoenix Hagen), Robert Kulawick (BG Göttingen), Sascha Leutloff (MBC), David McCray (EnBW Ludwigsburg), Marius Nolte (Frankfurt Skyliners), Tim Ohlbrecht (Telekom Baskets Bonn)

wknD Spieler der Saison 2010/11 (Woche 10)

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