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wknD Spieler der Playoffs (Halbfinale, Spieltag 1)

Nachdem es im Viertelfinale eine Überraschung nach der anderen gab und sich sensationell die vier schlechter platzierten Teams für das Halbfinale qualifiziert haben, setzten sich am ersten Spieltag der beiden Halbfinalserien die besser gesetzten Teams durch. Zwei Ex-Kölner waren maßgeblich daran beteiligt, dass ihre Mannschaften dem Finale nun einen Schritt näher gekommen sind. Die Deutschen in den Reihen der Frankfurter und Braunschweiger konnten ebenfalls überzeugen. Die wknD Liste der besten deutschen Spieler der Halbfinalserien:

5. Dominik Bahiense de Mello (Frankfurt Skyliners): 4,4 pps, 1,8 rps, 1,4 aps, 0,4 sps, 0,0 bps, FG 44%, 3P 22%, FT 80%

Dominik Bahiense de Mello ist wohl der Spieler, der am meisten vom Trainerwechsel der Frankfurter profitiert hat. Schon am Ende der regulären Saison bekam der Shooting Guard immer mehr Einsatzzeit und dies setzt sich nun auch in den Playoffs fort. Bahiense de Mello rechtfertigt das Vertrauen seines Trainers mit starken Leistungen. In der Serie gegen Alba Berlin stand er durchschnittlich rund 18 Minuten auf dem Feld und erzielte 4,5 Punkte pro Partie. Im ersten Halbfinalspiel gegen Bremerhaven gelangen ihm heute vier Punkte, ein Rebound und zwei Assists. Seine Mannschaft musste sich jedoch am Ende mit 68:75 geschlagen geben. Bei einer guten Leistung von Bahiense de Mello am kommenden Donnerstag in Spiel 2 stehen die Chancen der Frankfurter nicht schlecht die Halbfinalserie auszugleichen.

4. Heiko Schaffartzik (Phantoms Braunschweig): 8,4 pps, 2,4 rps, 2,0 aps, 0,0 sps, 0,0 bps, FG 36%, 3P 28%, FT 68%

Je länger die Playoffs dauern, desto besser scheint Heiko Schaffartzik in Fahrt zu kommen. Seine 13 Punkte in Spiel 1 der Halbfinalserie gegen Bamberg markieren einen persönlichen Bestwert dieser Postseason. Zusätzlich zu seiner Punktausbeute angelte er sich noch drei Rebounds und verteilte einen Assist. In der starken Anfangsphase der Bamberger konnte er jedoch nicht verhindern, dass der Rückstand auf über 10 Punkte anwuchs. Dennoch gelang es den Braunschweigern nochmals heranzukommen. Trotz allem mussten Heiko Schaffartzik und Co. die 77:89 Niederlage  am Ende hinnehmen. Falls Heiko Schaffartzik seiner Mannschaft am kommenden Mittwoch in Spiel 2 vor heimischen Publikum zu einem besseren Start verhelfen kann, haben die Braunschweiger eine gute Möglichkeit mit einem Sieg im Gepäck nach Bamberg zurückzukehren.

3. Philipp Schwethelm (Eisbären Bremerhaven): 9,3 pps, 3,2rps, 2,3 aps, 0,7 sps, 0,2 bps, FG 35%, 3P 30%, FT 65%

Erst zum zweiten Mal in diesen Playoffs gelang Philipp Schwethelm keine zweistellige Punktausbeute. Nichtsdestotrotz machte er das wohl vielseitigste Playoffspiel seiner Karriere. Acht Punkte, acht Rebounds, vier Assists, zwei Steals und ein Block standen am Ende für den Flügelspieler zu Buche. Somit war er maßgeblich daran beteiligt, dass seine Mannschaft am Ende einen deutlichen, hochverdienten 75:68 Heimsieg über die Frankfurt Skyliners feiern durfte. Mit einem Philipp Schwethelm in dieser starken Verfassung können die Eisbären am kommenden Donnerstag den nächsten Schritt Richtung Finaleinzug machen.

2. Yassin Idbihi (Phantoms Braunschweig): 11,6 pps, 5,0 rps, 0,4 aps, 0,6 sps, 0,4 bps, FG 43%, 3P 0%, FT 84%

Yassin Idbihi machte heute gegen die Bamberger dort weiter, wo er gegen Oldenburg aufgehört hatte. Mit elf Punkten, zwei Rebounds und jeweils einem Steal und Block zeigte der Power Forward auch in Bamberg, dass er aktuell zu den besten deutschen Spielern gehört. Zum Auswärtssieg reichte es für die Phantoms Braunschweig dennoch nicht. Um die 77:86 Auftaktpleite der Halbfinalserie gegen die Bamberger am Mittwoch in Spiel 2 wettzumachen wird ein erneutes, starkes Spiel von Yassin Idbihi von nöten sein.

1. Tibor Pleiß (Brose Baskets Bamberg): 9,3 pps, 6,0 rps, 0,3 aps, 0,0 sps, 0,3 bps, FG 48%, 3P 0%, FT 79%

Wie in den letzten Wochen machte Tibor Pleiß auch im ersten Halbfinalspiel gegen die Phantoms Braunschweig erneut ein gutes Spiel. In lediglich gut 18 Minuten Spielzeit kam der 20-jährige Center auf zehn Punkte und vier Rebounds und verhalf seiner Mannschaft so zum 86:77 Sieg im ersten von fünf möglichen Aufeinandertreffen mit den Braunschweigern im Halbfinale. Seine Defensive drückt sich in den Playoffs bisher kaum in Zahlen aus. So kann der beste Shotblocker der Liga nach der regulären Saison in den Playoffs in vier Spielen bisher erst einen geblockten Wurf vorweisen. Doch dieser Fakt wird dem Youngster egal sein, wenn er mit seiner Mannschaft am nächsten Mittwoch in Braunschweig einen wichtigen Auswärtssieg zur komfortablen 2-0 Serienführung erringen kann. 

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