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wknD Spieler der Playoffs (Viertelfinale)

Robin Benzing, Per Günther, Philip Zwiener, Maik Zirbes, Tim Ohlbrecht  und Johannes Herber sind nur einige der besten deutschen Spieler, die in den Playoffs nicht mehr mit von der Partie sind. Dennoch sind noch immer viele starke deutsche Spieler im Einsatz. Einige von ihnen konnten ihre Leistungen nochmals steigern. Die wknD Liste der besten deutschen Spieler nach der ersten Playoffrunde.

10. Maksym Shtein (Eisbären Bremerhaven): 4,3 pps, 3,3 rps, 0,3 aps, 0,0 sps, 0,3 bps, FG 60%, 3P 0%, FT 25%

Mit 3,4 Punkten und 2,0 Rebounds spielte Maksym Shtein in der regulären Saison keine so große Rolle wie noch in Trier (5,9 pps, 3,6 rps). Diese war bei den Eisbären aber auch eine andere als in der Moselstadt. In den Playoffs steigerte er seine Leistungen im Eisbärentrikot erheblich, zumindest in den Auswärtsspielen. Denn im ersten Spiel war Shtein mit zehn Punkten und drei Rebounds und im dritten mit drei Punkten und sieben Rebounds ein Faktor für die Bremerhavener. Vor heimischem Publikum konnte er sich in fünf Minuten kaum auszeichnen. Ob Maksym Shtein auch in der nächsten Saison für die Eisbären aufläuft ist noch nicht klar, da sein Vertrag zum Saisonende ausläuft.

9. Robert Kulawick (BG Göttingen): 4,7 pps, 1,0 rps, 1,0 aps, 1,0 sps, 0,0 bps, FG 50%, 3P 44%, FT 0%

Die Playoffs vor einem Jahr verschlief Robert Kulawick komplett und erzielte in fünf Spielen keine Punkte aus dem Feld. Und dies obwohl er zuvor mit 4,8 Punkten pro Spiel seine bisher beste Saison ablieferte. In dieser Saison steigerte er sich dann auf durchschnittlich 5,5 Punkte. Die Playoffs fingen für Kulawick jedoch wieder mit einer Nullnummer an. In Spiel zwei überwand er jedoch den Fluch, netzte drei Dreipunktwürfe ein und beendete die Partie mit neun Punkten. Im dritten Spiel lief es für ihn mit fünf Punkten und drei Assists ebenfalls besser. Mehr Gelegenheiten sich in den Playoffs auszuzeichnen gab es für Robert Kulawick jedoch nicht mehr, da die Göttinger von den Frankfurt Skyliners in drei Spielen weggefegt wurden.

8. Michael Meeks (BG Göttingen): 6,3 pps, 3,0 rps, 0,7 aps, 0,3 sps, 0,0 bps, FG 30%, 3P 0%, FT 76%

Der älteste Spieler der BBL mit deutschem Pass ist Michael Meeks. Mit 3,6 Punkten und 2,0 Rebounds bei einer Wurfquote von 33% spielte er keine gute Saison. Im zweiten Spiel der Playoffserie gegen Frankfurt zeigte er mit zwölf Punkten und sechs Rebounds, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Gebracht hat seine beste Playoffpartie in diesem Jahr jedoch nur wenig, da die Göttinger weder dieses, noch ein anderes Spiel dieser Serie gewinnen konnten. So wird dies wohl Meeks letzter großer Auftritt in der BBL gewesen sein.

7. Dominik Bahiense de Mello (Frankfurt Skyliners): 5,3 pps, 3,3 rps, 1,0 aps, 0,3 sps, 0,0 bps, FG 35%, 3P 33%, FT 0%

Dominik Bahiense de Mello spielte in diesem Jahr mit durchschnittlich 5,7 Punkten, 1,6 Rebounds und 1,2 Assists seine mit Abstand beste BBL-Saison. In der ersten Runde der Playoffs konnte er daran anschließen, auch wenn seine Leistungen in der Serie gegen die BG Göttingen stark schwankten. Denn im ersten Spiel gelangen ihm nur drei, im dritten gar keine Punkte. Beim einzigen Auswärtsspiel der Serie war er hingegen mit 13 Punkten, vier Rebounds und zwei Assists nach DaShaun Wood der zweitbeste Spieler im Frankfurter Trikot. Vollbringt er gegen Alba Berlin solche Leistungen, stehen die Chancen der Frankfurter nicht schlecht ein zweites Mal in Folge ins Finale einzuziehen.

6. Pascal Roller (Frankfurt Skyliners): 6,3 pps, 1,7 rps, 2,0 aps, 0,7 sps, 0,0 bps, FG 41%, 3P 39%, FT 0%

Pascal Roller spielte in der abgelaufenen Saison sein schwächstes Jahr als Profi. Lediglich 4,5 Punkte und 1,3 Assists verbuchte der 34-jährige, bei einer mageren Wurfquote von 34%. Doch wie im Vorjahr blüht der Routinier in den Playoffs auf. Vor allen Dingen in Spiel drei des Sweeps über die Göttinger war Roller zur Stelle. Denn mit 14 Punkten, drei Rebounds und vier Assists stand er MVP DaShaun Wood in kaum etwas nach. Gelingt ihm ähnliches auch im Halbfinale müssen sich die Albatrosse auch bei hochsommerlichen Temperaturen warm anziehen.

5. Heiko Schaffartzik (Alba Berlin): 5,8 pps, 2,0 rps, 2,8 aps, 1,0 sps, 0,0 bps, FG 32%, 3P 38%, FT 78%

Von seiner ersten Saison bei Alba Berlin dürfte sich Heiko Schaffartzik wohl mehr versprochen haben. Nur 2,3 Punkte und 1,2 Assists in rund zehn Minuten Einsatzzeit standen für den Aufbauspieler der deutschen Nationalmannschaft als Albatross zu Buche. In den Playoffs zeigte Schaffartzik allerdings wie wichtig er für seine Mannschaft sein kann. So steigerte er sich auf 5,8 Punkte und 2,8 Assists pro Spiel bei fast 20 Minuten Einsatzzeit. Auch in der Defensive zeigte sich Schaffartzik verbessert, was seine Stealausbeute (1,0 sps) belegt. Lediglich seine Wurfquote aus dem Feld war noch verbesserungswürdig. Da sich die Berliner im fünften Spiel deutlich gegen die Oldenburger durchsetzten, hat Schaffartzik in den nächsten Spielen gegen die Frankfurt Skyliners die Chance an diesem Manko zu arbeiten.

4. Johannes Strasser (Artland Dragons): 8,4 pps, 1,6 rps, 1,2 aps, 0,6 sps, 0,0 bps, FG 55%, 3P 60%, FT 79%

Wie schon im letzten Jahr läuft Johannes Strasser in den Playoffs zur Hochform auf. Denn mit durchschnittlich 8,4 Punkten, 1,6 Rebounds und 1,2 Assists sind seine Werte erneut höher als in der regulären Saison (6,0pps, 1,4rps, 1,6 aps). Anders als in der letztjährigen Postseason musste sich Strasser jedoch noch nicht in der ersten Runde verabschieden. Dies lag auch daran, dass er in jeder der fünf Partien gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig mindestens sechs Punkte erzielte. Seinen besten Auftritt hatte er beim entscheidenden fünften Spiel, als ihm zwölf Punkte und fünf Rebounds gelangen. Nun warten im Halbfinale die Brose Baskets Bamberg, an denen Strasser im Trikot der Bonner schon im letzten Jahr scheiterte.

3. Yassin Idbihi (Alba Berlin): 8,0 pps, 4,6 rps, 1,0 aps, 0,6 sps, 0,2 bps, FG 50%, 3P 0%, FT 93%

Dass Alba in der ersten Runde auf die EWE Baskets Oldenburg traf, dürfte für Yassin Idbihi eine Freude gewesen sein. Denn schon in der letzten Saison erreichte Yassin Idbihi mit den Braunschweigern als achtbestes Team der Hauptrunde gegen die Oldenburger die nächste Runde. Zudem gelang ihm während dieser Saison mit 26 Punkten die Einstellung seiner Bestleistung gegen die Baskets. So überrascht es nicht, dass Idbihi auch in diesem Jahr gegen seinen Lieblingsgegner gut aussah. Durchschnittlich erzielte er in den fünf Begegnungen der ersten Runde 8,0 Punkte und 4,6 Rebounds pro Partie. Im letzten Jahr war für Idbihis Braunschweiger in der zweiten Runde Schluss. In diesem Jahr ist mit Alba Berlin gegen die Frankfurter womöglich sogar das Finale für ihn drin.

2. Philipp Schwethelm (Eisbären Bremerhaven): 13,0 pps, 5,7 rps, 2,0 aps, 1,3 sps, 0,3 bps, FG 52%, 3P 64%, FT 100%

Philipp Schwethelm machte in den Playoffs genau da weiter, wo er in der regulären Saison aufgehört hatte. So wurde er zum Topscorer und Toprebounder der Eisbären in den Playoffs und mit 13,0 Punkten der beste deutsche Scorer in der ersten Playoffrunde. Vor allem im zweiten Spiel lief Schwethelm heiß, verwandelte sechs seiner neun Dreipunktewürfe und wurde mit 20 Punkten zum Topscorer seines Teams. Seine Wurfquoten von 52% aus dem Feld, 64% von der Dreipunktelinie und 100% von der Freiwurflinie hätten kaum besser sein können. Zudem kam Schwethelm noch auf 5,7 Rebounds, 2,0 Assists und 1,3 Steals pro Partie. Aber all das reichte nicht um gegen die Brose Baskets Bamberg auch nur ein Spiel zu gewinnen. Die Saison in der BBL ist für Philipp Schwethelm also beendet. Präsentiert er sich in den nächsten Wochen jedoch in ähnlicher Form so wird er in diesem Sommer noch viele Stunden im Trikot der Nationalmannschaft verbringen.

1. Tibor Pleiß (Brose Baskets Bamberg): 11,3 pps, 9,3 rps, 1,0 aps, 0,0 sps, 1,7 bps, FG 48%, 3P 100%, FT 77%

Wie in der regulären Saison ist Tibor Pleiß auch in der ersten Playoffrunde der beste deutsche Spieler. Beim Sweep der Eisbären Bremerhaven konnte sich Pleiß im Vergleich zur Hauptrunde nochmals steigern und kam auf starke 11,3 Punkte, 9,3 Rebounds und 1,7 Blocks pro Partie. Mit 15 Punkten und zwölf Rebounds sowie 16 Punkten und neun Rebounds präsentierte sich Pleiß vor allem vor heimischen Publikum in Topform. Beim einzigen Auswärtsspiel der Serie gelangen ihm hingegen nur drei Punkte und sieben Rebounds. Da die Bamberger in den Playoffs den Heimvorteil genießen, müsste sich dies auf dem Weg zur Meisterschaft auch nicht unbedingt ändern.

 

Top 11-20 (alphabetische Reihenfolge): Florian Hartenstein (Artland Dragons), Christopher McNaughton (EWE Baskets Oldenburg), Nils Mittmann (Phantoms Braunschweig), Marius Nolte (Frankfurt Skyliners), Jermain Raffington (BG Göttingen), Nick Schneiders (Phantoms Braunschweig), Sven Schultze (Alba Berlin), Alexander Seggelke (Artland Dragons), Lucca Staiger (Alba Berlin), Karsten Tadda (Brose Baskets Bamberg)

2 Kommentare

  1. Julia
    Geschrieben am 9. Juni 2011 um 20:51 Uhr | Permalink

    Johannes Strasser spielt bei den Artland Dragons Quakenbrück! Oder habt ihr versehentlich noch nicht offizielles Wechsel-Wissen verwendet? ;)

  2. Geschrieben am 10. Juni 2011 um 15:30 Uhr | Permalink

    Danke – schon korrigiert!
    Unerklärlicher Synapsenkurzschluss.

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