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wknD Spieler der Playoffs (Halbfinale)

Der stärkste Spieler der Halbfinalserien war ein deutscher Albatross. Doch wer konnte sonst noch auf sich aufmerksam machen? Und welche Deutschen sind in den Finalspielen noch mit von der Partie? Die wknD-Liste der besten deutschen Spieler der BBL-Halbfinalserien:  

5. Marius Nolte (Frankfurt Skyliners): 4,6 pps, 3,8 rps, 0,2 aps, 0,4 sps, 0,0 bps, FG 63%, 3P 0%, FT 72%

In den vielen Schwächephasen, die die Frankfurter in der Halbfinalserie offenbarten, war es immer wieder Marius Nolte, der versuchte die Skyliners durch seine Energie zurück ins Spiel zu bringen. So wurde er mit zehn Punkten zum Topscorer seiner Mannschaft in Spiel drei. In der Verteidigung hatte er es jedoch oft schwer. So gelang es ihm und seinen Teamkollegen nur selten Allen (FG 59%), Idbihi (80%) und Raduljica (69%) zu Fehlwürfen zu zwingen. Durch seinen Einsatz zeigte er in den fünf Halbfinalpartien jedoch erneut, dass er ein Gewinn für jedes Team der BBL ist.

4. Dominik Bahiense de Mello (Frankfurt Skyliners): 7,2 pps, 2,2 rps, 0,8 aps, 0,2 sps, 0,0 bps, FG 48%, 3P 39%, FT 75%

Auch wenn es für die Frankfurter letztendlich nicht zum Finaleinzug gereicht hat, kann sich Dominik Bahiense de Mello über seine bisher stärkste Saison freuen. Zudem zeigte er im Halbfinale gegen Alba Berlin nochmals, dass er zu den besten deutschen Spielern der Liga gehört. Durchschnittlich erzielte Bahiense de Mello in den fünf Partien 7,2 Punkte und 2,2 Rebounds. Seine Wurfquoten von 48% aus dem Feld und 39% von jenseits der Dreipunktelinie sprechen ebenfalls für ihn. In Spiel eins wurde er mit 19 Punkten sogar zum Topscorer der Begegnung. So hat der 26-jährige keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, zumal er im Sommer womöglich noch den ein oder anderen Einsatz mit der Nationalmannschaft feiern kann.  

3. Heiko Schaffartzik (Alba Berlin): 5,6 pps, 1,6 rps, 2,4 aps, 0,4 sps, 0,0 bps, FG 29%, 3P 25%, FT 67%

Wie in der Viertelfinalserie gegen Oldenburg war Heiko Schaffartzik auch in der Halbfinalserie gegen die Frankfurter ein wichtiger Faktor. Mit 5,6 Punkten, 1,6 Rebounds und 2,4 Assists pro Partie waren seine Durchschnittswerte zudem nahezu identisch. Dies galt auch für seine ausbaufähige Wurfquote, die von 31% auf 29% sank. Durch seine starke Verteidigung machte Schaffartzik dieses Manko jedoch wett. Zudem zeigte er sein bestes Spiel als es darauf an kam. So markierte Schaffartzik in der fünften Partie zehn Punkte und fünf Assists. Kriegt er im Finale nun noch seinen Wurf in den Griff, so kann er sich bald womöglich nicht nur über mehr Einsatzzeit, sondern auch über die Meisterschaft freuen.

2. Tibor Pleiß (Brose Baskets Bamberg): 6,2 pps, 5,0 rps, 0,4 aps, 0,0 sps, 1,0 bps, FG 60%, 3P 0%, FT 64%

Nachdem Tibor Pleiß mit durchschnittlichen 9,4 Punkten, 6,8 Rebounds und 1,8 Blocks pro Partie eine starke Saison und mit 11,3 Punkten, 9,3 Rebounds und 1,7 Blocks eine überragende Viertelfinalserie spielte, konnte er im Halbfinale nur phasenweise glänzen. Denn dort gingen seine Werte auf 6,2 Punkte, 5,0 Rebounds und 1,0 Blocks zurück. Wie schon im Viertelfinale fand er zudem auch im Halbfinale nur bei den Heimpartien zu seinem Spiel. Bei den beiden Auswärtspielen gelangen ihm insgesamt nur vier Punkte, sieben Rebounds und ein Block. Im entscheidenden fünften Spiel waren es alleine zehn Punkte, acht Rebounds und zwei Blocks. Doch selbst wenn Pleiß seine Auswärtsschwäche nicht in den Griff kriegt und nur zu Hause stark auftrumpft, sodass Bambergs Heimserie weiterhin hält, kann sich Pleiß in zwei Wochen über seine zweite Meisterschaft in Serie freuen.

1. Yassin Idbihi (Alba Berlin): 13,2 pps, 6,0 rps, 1,2 aps, 0,4 sps, 0,6 bps, FG 80%, 3P 0%, FT 82%

Der statistisch gesehen beste Spieler der Halbfinalserien hieß überraschenderweise nicht DaShaun Wood sondern Yassin Idbihi. Durchschnittlich erzielte der aktuell stärkste Albatross 13,2 Punkte und 6,0 Rebounds. Dazu kam seine sensationelle Wurfquote von 80% aus dem Feld. Ob Idbihi dies in der Finalserie gegen die Brose Baskets Bamberg nochmals überbieten kann, scheint fraglich. Dennoch befindet er sich im Augenblick wohl in der Form seines Lebens. So ist es bedauerlich, dass er der Nationalmannschaft in diesem Sommer nicht zur Verfügung steht. Denn in dieser Form würde er nicht nur den Sprung in den finalen deutschen EM-Kader schaffen, sondern eine echte Verstärkung für jede der teilnehmenden 24 Mannschaften in Europa sein.

Top 6-10 (alphabetische Reihenfolge): Leo Niebuhr (Artland Dragons), Pascal Roller (Frankfurt Skyliners), Sven Schultze (Alba Berlin), Lucca Staiger (Alba Berlin), Karsten Tadda (Brose Baskets Bamberg)

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