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wknD Spieler der Playoffs (Viertelfinale Spieltag 3)

Der dritte Spieltag der Playoffs hatte einige dicke Überraschungen im Gepäck. Die beiden Braunschweiger Nationalspieler durften einen überraschenden Auswärtssieg gegen den amtierenden Meister feiern und stehen kurz vor einer Sensation. Die Bamberger hingegen beendeten die Serie gegen den Vizemeister frühzeitig, obwohl ein Deutscher bei den Bonnern erneut eine starke Partie zeigte. Ein deutscher Eisbär musste sich trotz einer guten Vorstellung mit einer knappen Niederlage begnügen. Die wknD Liste der besten deutschen Playoffspieler nach dem dritten Spieltag:

5. Philipp Schwethelm (Eisbären Bremerhaven): 8,3 pps, 1,7 rps, 2,0 aps, 0,3 sps, 0,0 bps, FG 33%, 3P 33%, FT 67%

Philipp Schwethelm und die Eisbären mussten in Spiel 3 eine bittere Niederlage verkraften. Nachdem sie über weite Strecken geführt haben, verloren sie das Spiel am Ende dennoch knapp mit 78:83. Schwethelm erwischte in diesem Spiel einen Blitzstart. Seine zwölf Punkte erzielte er allesamt in den ersten 15 Spielminuten. Zusätzlich holte er sich einen Rebound und verteilte zwei Assists. Danach wollte ihm aber nicht mehr viel gelingen. Falls Philipp Schwethelm in Spiel 4 in beiden Halbzeiten eine starke Leistung zeigen kann, stehen die Chancen für die Eisbären nicht schlecht ein entscheidendes fünftes Spiel in Göttingen zu erzwingen.

4. Heiko Schaffartzik (Phantoms Braunschweig): 6,3 pps, 2,3 rps, 2,3 aps, 0,0 sps, 0,0 bps, FG 32%, 3P 20%, FT 56%

Heiko Schaffartzik und Co. stehen kurz vor der Sensation. Nachdem ihnen zu Hause zunächst der Serienausgleich gelungen war, erkämpften sich die Braunschweiger in Oldenburg bereits den zweiten Sieg und können im Heimspiel am kommenden Mittwoch den Sack zu machen. Heiko Schaffartzik gelang 15 Sekunden vor Schluss in Spiel 3 der wohl wichtigste Treffer dieser Serie, als er zum 70:66 Endstand einnetzte. Insgesamt kam der Aufbauspieler auf acht Punkte, vier Rebounds und vier Assists. Mit einem ähnlich starken Spiel 4 vor heimischen Publikum könnte den Braunschweigern die größte Überraschung der diesjährigen BBL-Saison gelingen.

3. Tibor Pleiß (Brose Baskets Bamberg): 9,0 pps, 6,7 rps, 0,3 aps, 0,0 sps, 0,3 bps, FG 44%, 3P 0%, FT 79%

Nach einer dominanten Vorstellung in Spiel 2 war Tibor Pleiß im dritten Aufeinandertreffen mit den Bonnern weniger auffällig. Doch in der Crunch Time war der Center zur Stelle. Seinen einzigen Punkt erzielte er 92 Sekunden vor Schluss. Zudem holte er acht Sekunden vor Ende einen wichtigen Offensivrebound, der den 84:82 Triumph der Bamberger besiegelte. Mit lediglich einem Punkt und vier Rebounds machte Tibor Pleiß zwar sein bisher schwächstes Spiel der diesjährigen Playoffs, doch nachdem man die Bonner in der ersten Runde mit 3-0 besiegt hat, dürfte dies für Pleiß nur eine geringe Bedeutung haben.

2. Tim Ohlbrecht (Telekom Baskets Bonn): 15,0 pps, 5,7 rps, 0,0 aps, 0,3 sps, 0,3 bps, FG 52%, 3P 25%, FT 88%

Vor der Serie mit den Bambergern hätten wohl nur die wenigsten Experten darauf getippt, dass Tim Ohlbrecht gegen seinen alten Verein 15,0 Punkte und 5,7 Rebounds gelingen würden. Denn nach zwei starken Spielen steigerte Ohlbrecht seine Leistung in Spiel 3 nochmals und kam am Ende auf 15 Punkte, zehn Rebounds und jeweils einen Steal und Block. Trotz Ohlbrechts starker Serie mussten sich die Bonner auch in Spiel 3 mit einer knappen 82:84 Niederlage abfinden und können sich nun mit der Planung für die nächste Saison befassen.

1. Yassin Idbihi (Phantoms Braunschweig): 12,0 pps, 7,0 rps, 0,7 aps, 0,7 sps, 0,3 bps, FG 39%, 3P 0%, FT 93%

Auch im dritten Playoffspiel gegen die Oldenburger war Yassin Idbihi wieder zur Stelle. Mit neun Punkten, sieben Rebounds und einem Block hatte der Power Forward erneut einen großen Anteil am Braunschweiger Erfolg über den amtierenden deutschen Meister. Bisher konnte Idbihi in allen fünf Spielen – Saison + Playoffs – gegen die Oldenburger überzeugen. Durchschnittlich stehen 14,0 Punkte und 6,4 Rebounds für ihn zu Buche. Mit einem weiteren starken Spiel von Idbihi könnte den Braunschweigern bereits im vierten Spiel vor heimischen Publikum der größte Coup der aktuellen Saison gelingen.

 

Top 6-10 (Alphabetische Reihenfolge): Dominik Bahiense de Mello (Frankfurt Skyliners), Steffen Hamann (Alba Berlin), Christopher McNaughton (BG Göttingen), Pascal Roller (Frankfurt Skyliners), Johannes Strasser (Telekom Baskets Bonn)

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